Der lebensnahe Ratgeber zum Verlieben

Für Damen und Herren, jetzt gibt es die praktische Gesamtausgabe. Sie enthält die Damen- und Herrenausgabe, sowie zahlreiche Zusatzinfos und abschließende Dos and Don’ts.

Anhand von direkt aus dem Leben gegriffenen Beispielen lesen Sie typische Situationen, Verhaltens- und Denkweisen heutiger Singles. Wichtig ist, dass Sie diesen Ratgeber auf jeden Fall mit Humor und einem Augenzwinkern lesen. Sie sollen Spaß haben. Bleiben Sie sich selbst treu und nehmen Sie ruhig Tipps und Denkanstöße an. Erfahren Sie, wie das andere Geschlecht tickt. Tauchen Sie ein und bereiten Sie sich aufs Verlieben vor.

Nun ja, wo fange ich an? Die Themen sind vielfältig. Warum lernen sich Männer und Frauen nicht mal mehr kennen? Weshalb leben wir im Alltag völlig an dem anderen Geschlecht vorbei? Muss man wirklich unzählige Dates wahrnehmen und sogar noch parallel laufen lassen?

Verkupplungsversuche ermüden

Singlesein, das macht jeden irgendwann müde. Es ist anstrengend. Immer dieses Gefühl der Rechtfertigung. Ständig diese blöden Fragen im Freundes- und Kollegenkreis. Und dann auch noch diese bescheuerten und unangenehmen Verkupplungsversuche.

Vor jedem neuen Versuch, vor jedem noch so unspektakulärem Date diese Aufregung, diese Nervosität und diese Anspannung. Es könnte ja klappen. Vielleicht passt es heute. Womöglich die Liebe meines Lebens.

Ach …und dann ist da ja auch noch unsere Seele, die mit jeder Erfahrung und mit jeder Verletzung leidet. Wir sind keine Dating-Maschinen. Und nicht jeder sucht nach Liebe, Vertrautheit und Nähe. Einigen geht es um die schnelle Befriedigung der Lust. Und sicher, Bedürfnisbefriedigung genügt dem ein oder anderen gewiss. Doch leider verlieben sich häufig Frauen in die Bettgespielen, was das Verlieben im Allgemeinen noch viel komplizierter macht. Im Schlussteil der Gesamtaufgabe erfahren Sie mehr über die Dos and Don’ts des Kennenlernens.

Gehen wir nach den Soziologen, so steigt unser Anspruch an ein individuelles Leben zunehmend. Beruflich und familiär sind wir in Bezug auf Flexibilität, Lernfähigkeit und technisches Verständnis gefordert wie nie zuvor. Hinzu kommen unzählige Kompromisse, die wir in unserem Alltag machen müssen. Wenden wir womöglich in allen anderen Lebensbereichen all unsere Energie auf, sodass wir am Ende des Tages keine Kraft mehr für Liebe und Partnerschaft haben? Sind wir zu erschöpft und ausgelaugt um uns mit einem uns eigentlich liebgewonnenen Menschen auseinanderzusetzen?

Mediale Vorgaben und veränderter Lebenslauf

Klar ist es ein Wagnis sich auf jemanden einzulassen. Und logisch erfordert es Rücksichtnahme. Sie sind nämlich nicht nur sich selbst verpflichtet. Einfacher ist diese selbstbezogene Lebensform bestimmt – aber auch unersprießlicher. Was ist an den Sonntagen? Was, wenn alle vom Verlieben im Frühling reden, und vom romantischen Winterabend? Wir werden doch ständig mit Erwartungen vollgestopft. Überall, egal auf welchem Kanal. Und sei es nur das ausgedehnte Sonntagsfrühstück mit ihrem Liebsten – das die Radiomoderatorin uns am Sonntagvormittag alle zehn Minuten vorgibt. Wenn es nach ihr ginge, säße ganz Deutschland in trauter Zweisamkeit im Esszimmer (im Sommer auf Balkon oder Terrasse) und würde romantisch frühstücken. Klar gibt das Radio auch vor was es zu geben hat: Croissants, Frühstückseier, Orangensaft und Filterkaffee.

Machen Sie sich frei von Verhaltensweisen, die uns als Ideal vorgegeben werden. Die heute Anfang 20 bis Ende 40 oder 50-Jährigen haben einen komplett anderen Lebenslauf als frühere Generationen. Die Phasen der Ausbildung, Weiterbildung bis zur Erlangung beruflichen Sicherheit dauern wesentlich länger. Unsere Rahmenbedingungen haben sich grundlegend geändert. Viele Betriebe verlangen von den Mitarbeitern Auslandstätigkeiten, Arbeitnehmer werden oft nur noch befristet angestellt oder arbeiten gleich als freier Mitarbeiter im Team. Wie können also frisch Verliebte eine Partnerschaft entstehen lassen, in diesen Zeiten? Sicher nicht, indem sie mit schwimmen, mit der Masse der Party-und Spaßgesellschaft, bestehend aus Singles, die mit den Kollegen gerne die Wochenenden und Abende gestalten. Viele verwechseln bereits heute die Kollegen oder das Team mit der eigenen Familie. Sie versuchen die Vertrautheit und Nähe, die bisher im privaten Umfeld gegeben war, mit Zeitgenossen aus dem Berufsleben zu kompensieren.

Vergnügungsmöglichkeiten gibt es zu Hauf. Erschwinglich und verfügbar sind Events, Urlaube und Motto-Partys. Täglich täuschen wir uns mit Ablenkungsaktivitäten. Wir verdrängen unsere Bindungsängste und lassen niemanden mehr so richtig nah an uns heran. Wir daten, aber bleiben oberflächlich. Wir vergleichen die Menschen wie Katalogware. Gäbe es zu jedem neuen Kandidaten eine Vorabinformation der Ex-Partner und Ex-Dates, die meisten von uns würden hieraus die Beziehungsfähigkeit ableiten.

Frauenfreundschaften als Partnerersatz

Besonders Frauen kompensieren ihre fehlende Beziehung mit ihren Mädels. Frauenfreundschaften lassen mehr Nähe zu. Frauen sind vernetzt und kümmern sich intensiver um soziale Kontakte. So sind sie nicht einsam und sparen sich die Partnerschaft.

Ist nicht die Beziehung, die zur Familie wird, die Basis unserer jetzigen Gesellschaft? Wie wollen Sie leben? Konnten Sie schon positive Erfahrungen sammeln? Sind Sie mit sich selbst zufrieden? Das Verlieben ist nicht die Komplett-Lösung für all unsere Sorgen, Wehwehchen und Probleme. Das Verlieben bereichert uns. Es macht Freude. Es ist spannend. Und wir dürfen unsere Lebensthemen mit einem anderen Menschen teilen, d.h. das müssen wir sogar. Denn nur durch Offenheit, Kommunikation und aktive Teilhabe am Partner kann aus dem Verlieben Liebe entstehen.

Gesamtausgabe Erfolgreich verlieben

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